Sofern nicht anders vermerkt, entstanden die Aufnahmen auf meiner Balkonsternwarte in Wien. Hier geht es zu früheren Fotos aus 2026.
Im Offenen Sternhaufen M37, Fuhrmann, drängen sich an die 2000 Sterne in einem Raumgebiet von 25 Lichtjahren zusammen. Alter: maximal 550 Mio. Jahre (Fotodaten)
Der gesamte Supernova-Überrestkomplex (SNR) im Schwan, auch bekannt als Cirrus- oder Veilnebel. Er entstand vor 8.000 Jahren (Fotodaten)
Der nur 2,5 Mio. Lichtjahre entfernte Andromeda-Nebel M31 ähnelt unserer eigenen Milchstraße. Alle anderen Galaxien sind deutlich schwieriger zu erspähen (Fotodaten)
Fotogen sind die Plejaden (M45) im Stier. Dieser Offene Sternhaufen durchwandert eine mit ihm ursächlich nicht verbundene Staubwolke, daher die hübschen Reflexionsnebel (Fotodaten)
Der Kugelsternhaufen M30 im Steinbock - hier versammelt leuchten Sterne mit insgesamt 160.000 Sonnenmassen. Kugelradius: 93 Lichtjahre. Entfernung: 27.000 Lichtjahre (Fotodaten)
M72 - ein Kugelsternhaufen im Wassermann. Wegen einer Distanz von 54.000 Lichtjahren schrumpft er am irdischen Himmel auf 6' - eher zu klein für den Dwarf 3 (Fotodaten)
Nochmals der Kugelsternhaufen M72 (rechts oben) im Wassermann. Diesmal zieht aber die Leda durchs Bild: Der Kleinplanet Nr. 38 verrät sich durch seine Bewegung (Fotodaten)
NGC 7293 im Wassermann, besser bekannt als Helix-Nebel. Der Planetarische Nebel ist bloß 655 Lichtjahre entfernt. Der hier sichtbare innere Bereich ist 6.600 Jahre alt (Fotodaten)
Nochmals NGC 7293 im Wassermann, diesmal allerdings mit höchster Brennweite (2080 mm) eingefangen. Infolge wurde extremes Entrauschen ("wie für 1 Mio. ISO") nötig (Fotodaten)
M76, der Kleine Hantelnebel im Perseus, zählt zu den Planetarischen Nebeln. Man beachte die Symmetrie des hier nur 3' (Bogenminuten) kleinen Objekts (Fotodaten)
M27, der Hantelnebel, ein Planetarischer Nebel im Fuchs. Ein heute 100.000° C heißer Weißer Zwerg stieß vor 10.000 Jahren seine Hülle ab (Fotodaten)
Keine 8.000 Jahre alt ist der Planetarische Nebel mit der Katalogbezeichnung NGC 7094 im Pegasus. Der Stern in seinem Zentrum blies damals seine Hülle ins All (Fotodaten)
Sh2-132, der Löwennebel im Sternbild Kepheus. Der Filter lässt bloß die Emissionen von Wasserstoff (H-Alpha) und des zweifach ionisierten Sauerstoffs (OIII) zum Sensor (Fotodaten)
Mäßig gut gelungen ist mir das Foto des Sh2-170, des Kleinen Rosettennebels in der Kassiopeia. Darin eingebettet liegt der offene Sternhaufen Stock 18 (Fotodaten)
Der Tulpennebel, Katalogbezeichnung Sh2-101 zählt ebenfalls zu den Emissionsnebeln. 1959 nahm ihn Stewart Sharpless, USA, in die 2. Ausgabe seines Nebelkatalogs auf (Fotodaten)
Das Kerngebiet des Emissionsnebels NGC 1491 misst bloß 9 x 6 Bogenminuten. Das Objekt wurde Ende 1790 vom Astronomen William Herschel entdeckt (Fotodaten)
Kerngebiet des NGC 7822, einem Sternentstehungsgebiet im Kepheus. Der Emissionsnebel wird vom ultraheißen Stern BD+66 1673 (O5V; 45.000° C) zum Leuchten angeregt (Fotodaten)
Die beiden benachbarten offenen Sternhaufen h und Chi im Perseus wirken an unserem Himmel jeweils etwa so groß wie der Vollmond (Fotodaten)
Oben Saturn ohne Filter (sichtbares Licht plus IR), Mitte nur im IR (850 bis ca. 1000 nm), unten nur im IR-Methanband: Das Methan in Saturns Hülle schluckt Sonnenlicht (Fotodaten)
Saturn in Opposition. Wir schauen in den nächsten Jahren auf die Südseite der Kugel und der Ringe. Daher ist die Südpolregion prominenter zu sehen (Fotodaten)
Titan, der größte Mond des Saturn, in Opposition. Sein winziges Scheibchen misst bloß 0,8 Bogensekunden. Im größeren Teleskop erspäht man seinen rosafarbigen Teint (Fotodaten)
Neptun und sein Mond Triton. Um den lichtschwachen Mond einzufangen, musste ich lange belichten - daher ist Neptun hier "ausgebrannt" und erscheint übergroß (Fotodaten)
Neptun, der fernste Planet, in Opposition. Sein Scheibchen misst gerade einmal 2,4 Bogensekunden. Wahre Farbe: Türkis mit leicht bläulichem Einschlag (Fotodaten)
Hohe Luftunruhe oder niedriger Stand am Himmel führen zu üblem Seeing: Sterne "tanzen" um ihren mittleren Ort, verschmieren und geraten einfach "dicker". Die unruhigen Lichtspuren einer durchs Bild ziehenden Boeing 787-9 zeigen die Auswirkungen sofort (Fotodaten)